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30.04.2016

Oben: Düstere Bilder aus Hannover-Linden. Das Ihme-Zentrum, in den 1960er Jahren am Rande der Innenstadt geplant, sollte eines von mehreren hochverdichteten Wohn-, Arbeits- und Einkaufszentren sein, um das Zentrum zu entlasten und modernen Wohnraum zu schaffen.

Heute ist der Zustand der Großsiedlung am Ufer des namensgebenden Flusses Ihme desolat, die Bausubstanz und die Infrastruktur sind heruntergekommen.

05:39 min, ohne Kommentar, via Vimeo

Doch es gibt Menschen, die sich gegen den fortschreitenden Verfall engagieren und das Ihmezentrum retten wollen. Via startnext haben sie Geld gesammelt, um einen Dokumentarfilm über das Ihmezentrum drehen zu können – mit Erfolg. Bis Januar 2016 wurden über 8.000 EUR eingesammelt.

Über ihre Motivation schreiben die Initiatoren auf startnext: „Das Ihme-Zentrum gilt heute als schlimmste Bausünde im von Bausünden nicht armen Hannover. Zyniker fordern den Abriss. Doch das wäre nicht nur ein ökologischer Fehler: Auf dem größten Betonfundament Europas leben auch Tausende Menschen. In unserer Dokumentation wollen wir zeigen, wieso die „Stadt in der Stadt“ zum Teil gescheitert ist, welche großartigen Möglichkeiten sie aber für eine nachhaltige Stadtentwicklung und die Transformation zu einem bunten Hot-Spot des urbanen Lebens bietet.“

Unten: Der Trailer zur Crowdfunding-Kampagne (01:30 min, deutsch, via Vimeo).
Weitere, aktuelle Informationen dazu findest Du auf ihmezentrum.org.

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