Die Wagenhallen Stuttgart wurden Ende des 19. Jahrhunderts zur Entlastung des damaligen Hauptbahnhofes errichtet. Zunächst dienten sie Lokomotiven und später dann Bussen als Unterstand für Wartung und Reparatur. Mehrfach umgebaut und ergänzt, etablierten sich die Wagenhallen von 2003 an für kulturelle Nutzungen.

Historische Bausubstanz für Kunst und Kultur modernisiert

Atelier Brückner hatte von 2016 an im Auftrag der Stadt Stuttgart die historische Bausubstanz ertüchtigt und für verschiedene Nutzungen fit gemacht. Von 14.000 Quadratmetern Gesamtfläche entfallen 9.500 Quadratmeter auf den Stuttgarter Kunstverein. Die restliche Fläche teilen sich der Eventbetrieb WAGENHALLEN STUTTGART, der bereits Ende September 2018 eröffnete (rund 4.000 qm), und die Tanzschule Tango Ocho (450 qm).

Frontalansicht der Wagenhallen Stuttgart nach der Sanierung und Erweiterung (Foto: ATELIER BRüCKNER / Michael Reiner)
Die Wagenhallen Stuttgart nach der Sanierung und Erweiterung (Foto: ATELIER BRüCKNER / Michael Reiner)

Historische Struktur im Einklang mit aktuellen Nutzungen

Das Stuttgarter Architekturbüro hat die ursprüngliche Gestalt der Wagenhallen aus dem bestehenden Ensemble herausgeschält und die historisch begründete Struktur mit den aktuellen Nutzungen in Einklang gebracht. Die Erschließung des Gebäudes erfolgt nun erneut von Süden her, entsprechend dem ursprünglichen Verlauf der Gleisstränge. Seitlich wurden neue Plätze ausgebildet: im Westen der Haupteingang des Eventbetriebes; im Osten jener des Kunstvereins.

Weitere Informationen und Fotos zum Projekt findest Du auf der Website von Atelier Brückner.

Sehenswert (und teilweise sehr poetisch) ist auch der “Making of”-Film, der die Sanierung, den Umbau sowie die Erweiterung der Wagenhallen in Stuttgart in imposanten Zeitraffer-Aufnahmen zeigt:

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