Das Video des ATN-Channels (ArchiTech Network) auf Youtube vom Juli 2025 stellt neun Startups vor: Sie gestalten mit cloudbasierten, kollaborativen und KI-gestützten Tools die Zukunft der (Architektur-)Planung mit. Vorgestellt werden Snaptrude, Arcol, Giraffe, Motif, Qonic, Spacio, Finch, Hypar und Speckle.
Besonders spannend wird es in der zweiten Hälfte des Videos, wenn ATN-Gründer Oliver Thomas seine Einschätzung zur aktuellen Entwicklung teilt: Die neuen Tools seien noch in einem frühen Stadium, aber vielversprechend. Sie könnten die klassische BIM-Software wie Revit oder Rhino nicht über Nacht ersetzen – doch wer mit den bestehenden Lösungen unzufrieden ist, sollte die neuen Plattformen testen und mit Feedback unterstützen.
KI-gestützte Automatisierung der Planung könnte den kreativen Prozess einschränken
Ein klarer Trend: Fast alle Tools sind cloudbasiert, bieten KI-Unterstützung und zielen auf die frühe Entwurfs- und Machbarkeitsphase. Das sei wirtschaftlich sinnvoll, aber gestalterisch herausfordernd – denn gerade hier entstehe oft die kreative Substanz eines Projekts. Die Gefahr: Automatisierung könnte den kreativen Prozess einschränken, wenn Software statt der Architekt:innen die ersten Entwürfe generieren.
20:14 min, englisch, via Youtube



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