09.06.2013

Wer schon mal mit Mac-Programmen wie iMovie rumgespielt hat, kennt den „Ken-Burns-Effekt“. Er ist nach einem der bekanntesten Dokumentarfilmer aus den USA benannt, Ken Burns.

Bekannt wird Ken Burns 1981 mit der Dokumentation „Brooklyn Bridge“, die auf dem 1972 erschienenen Buch The Great Bridge von David McCullough basiert. Die Brooklyn Bridge (ursprünglich New York and Brooklyn Bridge) in New York City ist eine der ältesten Hängebrücken in den USA. Sie überspannt den East River und verbindet die Stadtteile Manhattan und Brooklyn miteinander. Geplant wurde sie 1869 von dem deutsch-amerikanischen Ingenieur John August Roebling, der aus Mühlhausen in Thüringen in die USA kam. Die gesamte, recht dramatische Planungs- und Baugeschichte der Brücke könnt Ihr auf Wikipedia nachlesen.

„Der Film beschreibt die Geschichte der Brooklyn Bridge in New York, deren Bau 1869 begann und erst 1883 mit der Freigabe endete. Die komplizierte Konstruktion der Brücke über den East River wird detailliert dargestellt. Prominente wie die Schriftsteller Arthur Miller und Kurt Vonnegut erzählen über die Auswirkungen auf die New Yorker Gesellschaft, die das Bauwerk mit sich brachte.“ (Wikipedia über Ken Burns‘ Film)

Oben ein Trailer zum Film, der 2012 im öffentlich-rechtlichen Fernsehsender PBS in den USA gezeigt wurde. (00:58 min, englisch, via Youtube)

Wer sich den kompletten Dokumentarfilm ansehen möchte, kann ihn als DVD bei amazon.com für 15 US$ zu kaufen. Und für alle, die dieses Blog in den USA lesen, gibt es die Online-Version auf hulu.com.

Hier noch ein paar historische Aufnahmen der Brooklyn Bridge, veröffentlicht von PBS auf Youtube. Ein faszinierendes Bauwerk, finde ich:

 

 

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