In Rostock-Lichtenhagen entsteht seit 2024 ein neuer Zoll-Campus aus 1.100 Holzmodulen. Das Bauprinzip erinnert an ein Tetris-Spiel: präzise gefügte Module formen Büros, Mensa und Atrium.
Rund 230 Millionen Euro fließen in das Großprojekt, dessen Tragwerk zu 90 Prozent aus Holz besteht – ein Signal für nachhaltiges Bauen im öffentlichen Sektor.
Modulare Systeme für Tempo und Klimaschutz
Die modulare Bauweise reduziert Bauzeit und Ressourcenverbrauch erheblich. Werkseitig vorgefertigte Elemente ermöglichen einen schnellen, präzisen Aufbau auf der Baustelle.
Internationale Planungsteams entwickeln den Campus nach hohen Standards in Sachen Nachhaltigkeit. So entsteht in Mecklenburg-Vorpommern einer der modernsten Behördenstandorte Deutschlands.
Sauerbruch Hutton ist Generalplaner, ST raum a plant die Landschaftsarchitektur
Der Zoll Campus in Rostock wird hauptsächlich von Sauerbruch Hutton Architekten aus Berlin geplant, die als Generalplaner:innen u. a. für die architektonische Gestaltung verantwortlich sind.
Der Holzmodulbau wird von der Kaufmann Bausysteme GmbH aus Österreich realisiert. Für die Landschaftsarchitektur ist das Berliner Büro ST raum a verantwortlich.
Weitere beteiligte Planungsbüros sind:
- Ecotec GmbH, Bremen (TGA-Planung)
- Wetzel & von Seth, Hamburg (Tragwerksplanung Massivbau)
- merz kley partner, Dornbirn/Österreich (Tragwerksplanung Holzbau)
- Drees & Sommer, Berlin (Bauphysik)
28:49 min, deutsch, via Youtube



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