Das US-amerikanische Wirtschaftsmagazin Business Insider stellt in dieser Reportage die Frage nach den wahren Kosten der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking.

Laut der chinesischen Regierung betragen die Kosten für die Austragung der Winterspiele 2022 – also z. B. für Infrastruktur wie Straßen, Brücken, Schneekanonen, Bahnverbindungen sowie Gebäude (wie die drei Olympischen Dörfer oder die neuen bzw. die umgerüsteten Sportstadien und -arenen) nur 3,9 Milliarden Dollar. Damit wären sie so niedrig, dass “Beijing 2022” zu den günstigsten Spielen der letzten Jahrzehnte gehören würde.

Was kostet die Olympia-Infrastruktur in Peking 2022?

Das Business Insider-Video nimmt die drei Austragungsorte der Winterspiele und die Verkehrsinfrastruktur unter die Lupe, rechnet nach … und kommt auf eine deutlich höhere Gesamtsumme: Die tatsächlichen Kosten könnten demnach mehr als 38,5 Milliarden Dollar betragen, das Zehnfache des “offiziell” angegebenen Betrags.

Interessanter Nebeneffekt des Olympia-Infrastruktur-Videos: Architektur- und Städtebau-Interessierte erhalten einen anderen, technischeren Einblick auf Skipisten, Bobbahnen, Gebäude und Stadien als während der TV-Übertragungen. Und wir sehen die für die Winterspiele neu gebauten Austragungsorte, Bahnhöfe und Straßen im geographischen Kontext. Sehr spannend. Viel Spaß!

08:12 min, englisch, via Youtube

Video kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Jetzt den architekturvideo-Newsletter abonnieren!

Newsletter: Neue Videos per E-Mail

Werbung

Architektur-Livestreams