Der rasante Ausbau von Server-Farmen in den USA verändert ganze Landstriche. Besonders Virginia gilt als globales Zentrum: Ein beachtlicher Anteil des weltweiten Internet-Verkehrs läuft durch die Rechenzentren des Bundesstaats.
(Im Video von Business Insider oben ist von einem Drittel die Rede, diese Zahl ist jedoch umstritten. Andere Schätzungen gehen von 10-15 % Anteil am weltweiten Traffic aus.)
Energie- und Wasserverbrauch steigt durch die neuen Data Centers
Rechenzentren benötigen Wasser und Energie vor allem für den Betrieb und die Kühlung der Server-Infrastruktur. Doch laut dem Video zeigen Politik und Betreiberfirmen kaum Transparenz, wenn es um Ressourcenverbrauch oder die Anzahl der Anlagen in den USA geht.
Daher haben die Journalist:innen von “Business Insider” sehr geschickt recherchiert, um sich einen Überblick z. B. zum Energiehunger der Gewerbebauten zu verschaffen.
Anwohnende klagen über Lärm und sinkende Grundstückswerte
In vielen Regionen gibt es Konflikte mit Anwohner:innen. In Virginia klagen Menschen in der Nachbarschaft der riesigen Anlagen über Lärm und sinkende Grundstückswerte.
Einige Bundesstaaten lockern sogar ihre Klimaziele, um den Energiebedarf der gigantischen Daten-Fabriken zu decken. Steueranreize fördern den Ausbau in manchen Gegenden. Aber die ökologische Bilanz dieser neuen Form des Industriebaus bleibt problematisch.
31:09 min, deutsch, via Youtube



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