Der Kanal Pepe Jones testet in diesem Video den Ladebordstein von Rheinmetall in einem Wohngebiet.
Statt einer Ladesäule ersetzt ein Betonfertigteil mit Metallgehäuse ein Stück der Bordsteinkante. Darin sitzen die Elektronik, ein RFID-Feld und eine Klappe für den Typ-2-Anschluss. Gestartet wird der Ladevorgang per App oder RFID-Karte.
Ladebordstein: Technik und Einsatz im Straßenraum
Laut Hersteller liefert jeder Ladepunkt bis zu 22 kW. Das Gesamtsystem ist nach IP54 geschützt, die gekapselte Elektronik nach IP68, dazu kommt die Schlagfestigkeitsklasse IK10. Eine Heizung hält die Bedienung bei Frost schnee- und eisfrei, ein Kühlsystem soll bei Hitze gegensteuern. Pkw und Lkw dürfen den Bordstein überfahren.
Für die Verkehrsplanung ist vor allem der mögliche Platzgewinn interessant. Laut Video entfällt kein Platz für eine Säule, was im engen Straßenraum Stellplätze sparen kann und das Stadtbild ruhiger halten soll. Bisher haben erst wenige Städte diese neue Art der Lade-Infrastruktur.
04:55 min, deutsch, via Youtube



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