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04.03.2013

Im Jahr 2012 wurden in Spanien über 500 Zwangsräumungen durchgeführt – jeden Tag. Seit dem Platzen der Immobilienblase 2007 mussten Hunderttausende Familien und Einzelpersonen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Meist werden die Räumungen von den Banken durchgesetzt, die in den Jahren zuvor großzügig Kredite verteilt hatten.

Der deutsche Fotograf Björn Göttlicher arbeitet momentan an einem Dokumentarfilm über die Zwangsräumungen. Auf der Plattform krautreporter.de sucht er noch Unterstützer für sein Projekt. Oben der Trailer zu seinem Dokumentarfilm.

03:56 min, deutsch mit engl. UT, via Vimeo

P. S.: Die massenhaften Zwangsräumungen sind eine soziale Katastrophe von historischer Dimension (auch wenn uns die deutschen Massenmedien davon so gut wie nie berichten). Es gibt Massenproteste und Widerstand. Nicht nur tausendfach auf der Straße, sondern auch bei denen, die für die Durchführung der Räumungen verantwortlich sind: Eine arte-Reportage vom Dezember 2012 berichtet aus der Kleinstadt Alcudia. Der dortige Bürgermeister leistet Widerstand gegen die Zwangsräumungen. Den örtlichen Polizeichef hat er auf seiner Seite. Und einen Immobilienhändler, der obdachlos gewordene Familien in seinen unverkäuflichen Neubauten wohnen lässt … Zum Video auf arte.tv »

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