20.02.2009

Belgien hat die erste sich selbst versorgende Forschungsstation in der Antarktis errichtet. Sie bietet Platz für bis zu 20 Menschen und setzt zur Stromgewinnung allein auf Wind- und Sonnenenergie. Mitte Februar 2009 wurden die Forschungsstationen „Neumayer III“ vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven sowie die belgische Station „Prinzessin Elisabeth“ in der Südpol-Region eingeweiht.

Aus architektonischer Sicht auffällig: während die deutsche Station (IMS Ingenieure, Hamburg und m+p consulting, Braunschweig) an einen überdimensionierten Container oder einen Schiffsrumpf auf Kufen erinnert, gelang den Belgiern mit ihrer „zero emission“-Ökostation ein echtes Stück Architektur im ewigen Eis.

Ebenfalls interessant: Die in Planung befindliche Forschungsstation für die indische Regierung, die IMS / m+p zusammen mit bof architekten bauen werden (geplante Fertigstellung: 2010). Hier entsteht um einen Kern aus über- und aneinander gestellten Standardcontainern ein gestalterisch ansprechendes Gebäude.

Neumayer III steht auf hydraulisch ausfahrbaren Stelzen. So soll verhindert werden, dass die Station wie ihre Vorgänger peu à  peu im Schnee versinkt. Weitere Details zur Konstruktion auf den Seiten des AWI.

Zum Video über die Neumayer-Station auf RTLregional.de »

Weitere Bilder, Texte und Videos
Neumayer III: Zeit onlineAlfred-Wegener-InstitutWikipedia
Prinzessin Elisabeth: www.antarcticstation.orgFocus.de

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