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31.05.2019

Schlagworte wie „Mietwahnsinn“ und „Monstermieten“ kennzeichnen die schwere Wohnraumkrise in San Francisco. Dort kostet ein Zimmer von 10 m² in bester Lage 300 US$ monatlich. Freies Bauland ist nicht verfügbar, weshalb die Stadt inzwischen erlaubt hat, dass auch Keller und Garagen vermietet werden können.

Zu sechst in einem Zimmer für 800 Dollar pro Person

Einige dieser „kreativen Lösungen“ werden im Video der Pro7-Reportage-Serie „Galileo“ gezeigt:

  • 14 Personen teilen sich ein Haus als WG, schlafen z.T. in Doppelstockbetten zu sechst in einem Zimmer und zahlen monatlich 800 US$. Der Arbeitsplatz für alle: ein großer Tisch im Erdgeschoss.
  • Brandon, ein junger Angestellter im Silicon Valley parkt mit seinem Truck auf der Straße und hat sich mit Bett, Schrank und Regal auf 5 m² häuslich eingerichtet. Mehr brauche er eigentlich nicht, verkündet er lachend. Duschen und essen könne er in seiner Firma.
  • Ähnlich zufrieden äußert sich eine alleinstehende Frau, die mit ihrem Hund in einer ehemaligen – nunmehr ansprechend ausgestatteten – Garage auf 25 m² lebt und dafür 1900 US$ zahlt – pro Monat, natürlich.
  • Als besonders begehrt und komfortabel angepriesen: ein freundliches, geräumiges Zelt im Hof eines Hauses in Oakland für nur 30 Dollar pro Nacht.

11:36 min, deutsch, via Youtube

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