In der Tübinger Altstadt wurde ein spätklassizistisches Wohn- und Geschäftshaus von Dannien Roller Architekten + Partner umgebaut und durch einen modernen eingeschossigen Anbau erweitert. Besonderheit: Die Büros des Bestandsgebäudes und des Erweiterungsbaus werden von dem planenden Architekturbüro genutzt.

Das zweigeschossige Haus empfängt seine Besucher mit einem offenen Grundriss, der Einblicke in die anderen Etagen ermöglicht. Die Büros und Konferenzräume befinden sich im Obergeschoss, das über eine alte Holztreppe erreichbar ist. Ins Zwischengeschoss, das mit dem Anbau verbunden ist, gelangt man über die abwärts führende Treppe. An dieser Stelle wurde die Bodenplatte des ursprünglichen Gebäudes abgesenkt. Dadurch wird der Niveauausgleich zum Neubau geschaffen. Im Neubau sind eine Bibliothek, ein Konferenzbereich und weitere Büros untergebracht.

Die Räume beeindrucken durch nüchterne Schlichtheit und Funktionalität. Die Wandflächen im Altbau sind mit durchgefärbtem grobem Putz gestaltet. Hier dominieren helle Grautöne, die im Kontrast zu Einbauten aus Holz stehen. Im Neubau dagegen wurde das abgeflämmte Kalksandstein-Mauerwerk sichtbar und roh belassen. Seine warmen Farbnuancen harmonieren mit den markanten, in den Raum gestellten Fensterlaibungen aus Holz.

06:16 min, deutsch, via Youtube

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