Details

08.08.2019

Ehrlich, direkt, brutal – So kommentiert der Architekt Anton Brandlhuber den Brutalismus. Er entstand in den 1960er und 1970er Jahren, auch als Haltung „gegen das Establishment“. Eines der Paradebeispiele: Die von Brandlhuber umgebaute St. Agnes-Kirche in Berlin-Kreuzberg: Ein riesiges Kirchenschiff aus Spritzbeton, heute genutzt als Galerie.

Nachdem in den vergangenen Jahrzehnten weltweit viele brutalistische Bauten der Abrissbirne zum Opfer fielen, entsteht zur Zeit ein neues Bewusstsein für die besondere Ästhetik dieses Stils. Die Ausstellung „SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster“ des Architekturmuseums Frankfurt (November 2017 bis April 2018) widmete sich der Thematik und der Faszination für den rohen Beton.

Die Dokumentation der ARD-Sendung „Titel, Thesen, Temperamente“ zeigt eine Vielfalt von Fotos herausragender Gebäude wie etwa die City Hall in Boston oder das – unter Denkmalschutz stehende – Offenbacher Rathaus.

05:16 min, deutsch, via Youtube

Kommentiere dieses Video

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Angaben sind mit * markiert.

*